„Das Verfahren zur Planfeststellung , also die konkrete Ausgestaltung der Baumaßnahme, wird für die angedachten LKW-Rastplätze in Roxel verschoben. Zuvor soll noch einmal die Suche nach geeigneten Alternativstandorten intensiv fortgesetzt werden“, fassen die Roxeler Ratsfrau Sybille Benning, planungspolitische Sprecherin ihrer Fraktion und Christoph Brands, Ortsunionsvorsitzender, eine aktuelle Mitteilung aus dem Verkehrsministerium in Berlin zusammen.
Sybille Benning und Christoph Brands vor der Autobahnraststätte Münsterland West„Frühestens im Sommer diesen Jahres ist mit Ergebnissen zu rechnen. Für Roxel bedeutet dies nicht nur eine Atempause in der Diskussion um die sehr umstrittene und nicht nur im Stadtteil auf Ablehnung stoßende Planung, sondern eine echte Chance, dass die von der CDU und vielen anderen Bürgerinnen und Bürgern seit Jahren geäußerten Bedenken Erfolg haben können“, so Sybille Benning. „Wir werden die Zeit nutzen, um weitere Gespräche mit den Verantwortlichen zu führen und noch einmal einen Vertreter des Verkehrsministeriums nach Roxel einzuladen, um vor Ort die Argumente der Anwohnerinnen und Anwohner zu verdeutlichen“, so die beiden Christdemokraten. Das berechtigte Interesse, mehr Rastplätze für LKW zu schaffen, stehe außer Frage. „Der Standort Roxel ist aber aus umweltpolitischen Gründen und der zu erwartenden hohen Belastung der Nachbarschaft durch Abgase und Motorenlärm völlig ungeeignet.“