Schülerspezialverkehr erhalten - Kosten reduzieren
„Was lange währt, bleibt auch gut“, so CDU-Ratsfrau Sybille Benning und Roxels CDU-Vorsitzender Christoph Brands zu den aktuellen Haushaltsberatungen der Stadt Münster. Die CDU-Ratsfraktion hat sich auf ihrer Sitzung vom vergangenen Montag (29.11.2010) darauf verständigt, den Schülerspezialverkehr zu erhalten und dennoch die Kosten dafür zu reduzieren. „Dieser komplizierte Spagat ist uns gelungen, mit Hilfe aller Beteiligten, vor allem der Elterninitiativen aus den verschiedenen Ortsteilen Münsters, und darauf können wir mit Fug und Recht stolz sein“, so Benning.
Schon vor der Kommunalwahl 2004 setzte sich die CDU Roxel für den Erhalt des Schülerspezialverkehrs einBereits die CDU-Mitgliederversammlung im Juli hatte mit sehr großer Mehrheit einen entsprechenden Antrag der Ortsunionen Kinderhaus, Coerde, Sprakel, St. Mauritz/Münster‐Ost, Handorf,
Wolbeck, Hiltrup, Amelsbüren, Mecklenbeck, Roxel, Nienberge, Gievenbeck verabschiedet. „Federführend war hier die Ortsunion Roxel – auch darauf dürfen wir stolz sein“, so CDU-Vorsitzender Christoph Brands.
In ihrem Antrag hat die CDU-Ratsfraktion weitestgehend die Forderungen der CDU-Ortsunionen in den Außenstadtteilen übernommen. Der Schülerspezialverkehr garantiere in der Flächenstadt Münster besonders den Schülerinnen und Schülern in den Außenbereichen einen sicheren Schulweg, weil nicht alle Bauerschaften so an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden seien, dass Kinder dieses für den Schulweg nutzen könnten. Im Sinne der Schülerinnen und Schüler und deren Eltern solle das bestehende Angebot so optimiert werden, dass es aufrecht erhalten werden könne.
Geprüft werden solle von der Stadtverwaltung, wie über die Umwandlung der heutigen Schülerspezialverkehre in Sonderlinienverkehre nach § 43.2 Personenbeförderungsgesetz mit Tarifpflicht eine Mitfinanzierung der Eltern möglich gemacht werden kann. Im Ziel soll möglichst eine familienfreundliche Geschwisterkind-Regelung (analog Schülerticket) ermöglicht werden. Zudem soll das bisherige Angebot im Hinblick auf Takt und Route kostenkritisch überprüft werden. Dazu sei dann auch zu prüfen, inwieweit in Zusammenarbeit mit den betroffenen Schulen eine Verringerung der Zahl der Fahrten dadurch erreicht werden könne, dass möglichst an einem Tag jeweils nur maximal eine morgendliche Fahrt und zwei Rückfahrten am Mittag stattfinde.