Ratsfrau Sybille Benning, Bezirksvertreterin Angela Stähler und CDU-Vorsitzender Christoph Brands sprachen jetzt mit Jochen Büscher, Abteilungsleiter Angebotsplanung und Verkehrssteuerung der Stadtwerke Münster GmbH, über Veränderungen in der Buslinienführung in Roxel. Auf Bitten mehrerer Anwohner, die vor allem beim Ortstermin im vergangenen November in der Paul-Gerhardt-Straße geäußert wurden, sprachen die Ortspolitiker u.a. die künftige Linienführung durch die Dorffeldstraße an. Einzelne Anwohner hatten angeregt, den bisherigen Bus-Umleitungsverkehr durch die Schelmenstiege dauerhaft einzurichten und die Dorffeldstraße nur noch in einer Richtung „zu bedienen“ - weil die Straße nach dem Umbau noch enger werde und ein Schulweg sei.
Bildunterschrift: Zur Zeit werden die Buslinien über die Schelmenstiege (Linien 10, 563 und Z 19) sowie über die Roxeler Straße (Linien 1, 564, R 63, R 64 und N 80) geführt. Ob die Schelmenstiege auch zukünftig „bedient“ wird, prüfen zur Zeit die StadtwerVerkehrsmanager Büscher riet davon ab; dies würde zu gravierenden Umstellungen führen, sodass die am stärksten frequentierte Haltestelle „Roxel Post“ (über 500 Fahrgäste am Tag) nur noch in einer Richtung angefahren werden könnte. Auch die Haltestelle „Dorffeldstraße / Kösters Kämpken“ wäre davon betroffen. An der Endhaltestelle „Hallenbad“ müssten die Fahrgäste Wartezeiten von über 10 Minuten in Kauf nehmen, bevor sie mit dem Bus im Ringverkehr weiterfahren könnten. Dies könne nicht im Interesse der Fahrgäste liegen.
Ein „Ein-Richtungsverkehr“ sei äußerst schwierig umzusetzen, weil dies mit vielen Umstellungen und ungewollten Nebenwirkungen einher ginge. Man wolle das noch einmal prüfen, sei aber nicht sicher, ob das im Sinne der Bewohner des Kerngebiets von Roxel sei.
Zudem wurde von der Roxeler CDU angeregt, die Abfahrtzeiten der Linien 1 und 10 besser aufeinander abzustimmen und dies beim nächsten Fahrplanwechsel möglichst zu berücksichtigen. „Zur Zeit fahren beide Linien einmal in der Stunde auf die Minute zur selben Zeit ab, was nicht zur Attraktivitätssteigerung beiträgt“, so Benning, Brands und Stähler. Besser sei es, die Linien würden sich ergänzen und in einem optimalen Zeitabstand Richtung Innenstadt fahren.