Hintergrund
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
Archiv
11.03.2013
CDU besucht Familien-Häuser für Flüchtlinge in Hiltrup
CDU-Bundestagskandidatin Sybille Benning besuchte jetzt die vom CVJM betreuten Familien-Häuser für Flüchtlinge in Hiltrup. Begleitet wurde sie von den CDU-Vorstandsmitglieder aus Roxel, Christiane Krüger, Angela Stähler und Christoph Brands. Dabei kam sie mit CVJM-Geschäftsführer Stephan Degen und der Leiterin der Einrichtung, Melanie Decher ins Gespräch. Benning zeigte sich erfreut, dass die seit acht Jahren bestehende Einrichtung auf Akzeptanz in Hiltrup und in der Nachbarschaft stoße. Dies sei nicht selbstverständlich und dem besonderen Einsatz des CVJM und der Nachbarschaft zu verdanken. Decher berichtete, dass Einwände der Nachbarn gegen den Bau der Familien-Häuser abgewendet werden konnten. Aus Bedenkenträgern seien Unterstützer geworden, die einen wesentlichen Anteil an der Integration der Einrichtung und ihrer Bewohner beigetragen hätten.
(v.l.n.r.) Melanie Decher, Sybille Benning, Stephan Degen, Angela Stähler und Christiane Krüger.
Degen berichtete, der Betreuungsaufwand sei durch Vertrag geregelt. Neben Melanie Decher würde mit Daniel Sandeck auch ein Mann den Bewohnern zur Seite stehen, die ihrerseits die Räume in Schuss hielten, Grünanlagen pflegten und kleinere Reparaturarbeiten ausführten. Nachbarn hätten anfangs Hilfen beim Einkaufen, bei der Hausaufgabenbetreuung, bei der Begleitung zu Ärzten und Ämtern gegeben. Bis zu 48 Personen würden im Familienverband in den sechs Reihenhäusern untergebracht. Mit ihrer Arbeit würde der CVJM den Familien Hilfen geben, in Deutschland Fuß zu fassen, sich in Hiltrup zu integrieren.
 
Benning sah die Familien-Häuser für Flüchtlinge in der Böttcherstraße als ein gutes Modell für die Wohnungen an, die im kommenden Jahr in Roxel bezugsfertig würden. „Gerade weil den Betroffenen, die oftmals aus soliden Verhältnissen aus ihren Heimatländern flüchten mussten, ein mehrjährige Aufenthalt in der neuen Heimat bevorsteht, ist zum einen ein Freier Träger wichtig, der sich kümmert. Andererseits setze ich sehr auf den Runden Tisch, der sich in Roxel bilden soll, auf Engagement der Vereine, Verbände und Kirchen sowie auf Hilfsbereitschaft aus der Nachbarschaft. Dann ist mir um ein Familienhaus für Flüchtlinge in Roxel nicht bange“, so Benning.
aktualisiert von Christoph Brands, 12.03.2013, 14:29 Uhr
Termine