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Archiv
05.03.2012
CDU will neues Feuerwehrgerätehaus
„Nach dem Besuch des CDU-Vorstandes im Feuerwehrgerätehaus und Gespräch mit der Leitung des Löschzugs am 23.2.2012 wurde offenkundig: das Feuerwehrgerätehaus in Roxel ist stark renovierungsbedürftig“, so Ratsfrau Sybille Benning. Es verfüge über keine ausreichenden Schulungsräume, keinen Aufenthaltsraum, unzureichende sanitäre Anlagen und keine Trennung des sogenannten Schwarz-Weiß-Bereiches (Trennung von Bereichen mit sauberer Kleidung und verschmutzter Einsatzkleidung). Die Einsatzkleidung sei notdürftig zwischen den Fahrzeugen untergebracht. „Zudem ist die Außenfläche für Übungen zu klein, weil dort dann die Fahrzeuge stehen“.
Das Feuerwehrgerätehaus aus dem Jahr 1967 ist marode und sollte nach Meinung der CDU an anderer Stelle neu gebaut werden
Die Christdemokraten konnten sich ein sehr umfassendes Bild von den Einsatzbedingungen im Gerätehaus verschaffen. Ein Transporter werde notdürftig in einem angemieteten Schuppen hinter dem Feuerwehrgerätehaus untergebracht, die Anzahl der Stellplätze (2) für die Feuerwehrleute könne als absolut unzureichend bezeichnet werden und ließe sich aufgrund der innerörtlichen Lage (Platzmangel) nicht erweitern. Für das Musikkorps gäbe es weder Übungsräume noch Lagermöglichkeiten der Instrumente. Es seien keine Büroräume vorhanden, es fehle zudem an Räumen für die starke Jugendfeuerwehr-Abteilung. Die Einrichtung der Küche des Versorgungszuges sei veraltet und es sei kein Stellplatz für die Gulaschkanone vorhanden.
 
 
„Für eine Renovierung des alten Feuerwehrgerätehauses sind Kosten in Höhe von 750.000 Euro für das Jahr 2015 (oder später) vorgesehen, des Weiteren sind Planungskosten in Höhe von 50.000 Euro für das Jahr 2014 im Haushalt der Stadt Münster veranschlagt“, so Benning weiter.
 
 
„Eine Renovierung des Hauses aus dem Jahr 1967 erscheint uns nicht sinnvoll, da die Technik veraltet ist und es keinerlei Möglichkeiten der Erweiterung gibt“, so Roxels CDU-Vorsitzender Christoph Brands. Mögliche Standorte für einen Neubau müssten daher zeitnah von der Verwaltung geprüft und Flächen reserviert werden, damit das neue Feuerwehrgerätehaus spätestens zum Jubiläum des Löschzugs im Jahr 2016 eingeweiht werden kann. Der Vermarktungserlös des bisherigen Standorts sollte zur Deckung der Kosten für den Erwerb / Neubau eingesetzt werden“, so Christoph Brands abschließend.
Zusatzinformationen zum Download
aktualisiert von Christoph Brands, 06.03.2012, 08:44 Uhr
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