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19.07.2013
CDU Roxel forciert Neubau Feuerwehrgerätehaus
Roxels Ratsfrau Sybille Benning konnte sich bei ihrem erneuten Besuch im Feuerwehrgerätehaus Roxel vom dringenden Änderungsbedarf überzeugen. Gemeinsam mit CDU-Chef Christoph Brands ließ sie sich die Vorstellungen des Löschzuges für ein neues Gerätehaus erläutern. Sie stimmte den Ausführungen des Löschzugführers Christian Kortmann zu, dass ein zentraler Standort in Roxel gefunden werden müsste. „Dies ist aus den Erfahrungen des Löschzugs, was die Anrück- und die Ausrückzeiten angeht, von hoher Bedeutung und schlüssig“, so Benning. Zudem befürworteten Benning und Brands, dass ein neues Gerätehaus auch dem Musikkorps und dem Versorgungszug ein adäquates Zuhause geben müsste. „Die jetzigen Räumlichkeiten entsprechen nicht mehr den Anforderungen der heutigen Zeit, deshalb unterstützen wir den baldigen Neubau im Ortskern“, so Christoph Brands. „Wir gehen davon aus, dass bereits 2014 damit begonnen werden kann und das Gerätehaus 2015 fertiggestellt ist“.
Das Feuerwehrgerätehaus aus dem Jahr 1967 ist marode und sollte nach Meinung der CDU an zentraler Stelle in Roxel neu gebaut werden
Bereits im März 2012 habe die CDU das Gerätehaus in Augenschein genommen und festgestellt, dass es über keine ausreichenden Schulungsräume, keinen Aufenthaltsraum, unzureichende sanitäre Anlagen und keine Trennung des sogenannten Schwarz-Weiß-Bereiches (Trennung von Bereichen mit sauberer Kleidung und verschmutzter Einsatzkleidung) verfüge. Die Einsatzkleidung sei notdürftig zwischen den Fahrzeugen untergebracht. Zudem sei die Außenfläche für Übungen zu klein, weil dort die Fahrzeuge stünden.
 
Die Christdemokraten konnten sich ein sehr umfassendes Bild von den Einsatzbedingungen im Gerätehaus verschaffen. Ein Transporter werde notdürftig in einem angemieteten Schuppen hinter dem Feuerwehrgerätehaus untergebracht, die Anzahl der Stellplätze (2) für die Feuerwehrleute könne als absolut unzureichend bezeichnet werden und ließe sich aufgrund der innerörtlichen Lage nicht erweitern. Für das Musikkorps gäbe es weder Übungsräume noch Lagermöglichkeiten der Instrumente. Es seien keine Büroräume vorhanden, es fehle zudem an Räumen für die starke Jugendfeuerwehr-Abteilung. Die Einrichtung der Küche des Versorgungszuges sei veraltet und es sei kein Stellplatz für die Gulaschkanone vorhanden. Aktuell sei auch die Heizungsanlage marode und müsste erneuert werden.
 
Die CDU-Fraktion hatte im März vergangenen Jahres einen Antrag über die BV West an die Verwaltung gerichtet und den Neubau des Gerätehauses wie folgt begründet: „Eine
Renovierung des Hauses erscheint nicht sinnvoll, da die Technik veraltet ist und es keinerlei Möglichkeiten der Erweiterung gibt. Mögliche Standorte für einen Neubau sind daher zeitnah zu prüfen, damit das neue Feuerwehrgerätehaus spätestens zum Jubiläum des Löschzugs im Jahr 2016 eingeweiht werden kann. Der bisherige Standort kann dann entfallen. Die Verwaltung hat zu prüfen, wie die Möglichkeiten einer Folgenutzung/Verwertung der Immobilie sind“.
aktualisiert von Christoph Brands, 19.07.2013, 10:16 Uhr