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17.07.2013
CDU fordert mehr Sicherheit bei Festumzügen
Kreisvorsitzender Josef Rickfelder befragt Schützenvereine
Der CDU-Kreisverband fordert Konsequenzen aus dem Verkehrsunfall, der sich während des Schützenfestumzugs der St. Pantaleon-Bruderschaft ereignet hatte. "Seit Jahren begleitet die Polizei keine Schützenumzüge mehr, es sei denn, es gibt im Vorfeld Hinweise darauf, dass mit erheblichen Störungen zu rechnen ist", gibt Kreisvorsitzender Josef Rickfelder zu bedenken. "Der Vorfall in Roxel hat unserer Meinung nach jedoch gezeigt, dass die Verkehrssicherheit und das Wohl aller Teilnehmer durch ehrenamtliche Einsatzkräfte nicht hinreichend gewährleistet ist." 
Während des Festumzugs war ein ungeduldiger PKW-Fahrer aus der nachfolgenden Fahrzeugkolonne ausgeschert und hatte versucht, den Umzug trotz Warnhinweisen zu überholen. Dabei fuhr er den absichernden Streckenposten an. Es sei "Glück im Unglück", so Rickfelder, dass der betroffene Schützenbruder lediglich leichte Verletzungen davon getragen habe. Der Vorfall zeige eindeutig, dass Warnweste und -fähnchen noch lange nicht die erforderliche Autorität verliehen. "Wäre der Umzug von der Polizei abgesichert worden, wäre der Unfall vermutlich nicht passiert", ist sich Rickfelder sicher. Die Christdemokraten wollen nun zusammen mit den Schützenvereinen und -bruderschaften über mögliche Maßnahmen - wie z.B. die obligatorische Begleitung von Festumzügen durch die Polizei - beraten, heißt es in einer Pressemitteilung der CDU.  
aktualisiert von Christoph Brands, 17.07.2013, 14:41 Uhr