CDU-Ortsunion Münster-Roxel
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25.11.2014
CDU für Befristung der Flüchtlingspavillons an der Pienersallee in Roxel
Antrag von Angela Stähler wurde einstimmig in der CDU-Ratsfraktion angenommen

Die CDU-Ratsfraktion hat am vergangenen Montag (24.11.) einen Antrag von Roxels Ratsfrau Angela Stähler einstimmig angenommen, die Betriebsdauer der Flüchtlingseinrichtung an der Pienersallee 58 festzuschreiben. Wörtlich heißt es in dem Antrag „die vorübergehende Flüchtlingseinrichtung an der Pienersallee 58 wird für die Dauer von drei Jahren betrieben. Der Neubau der dauerhaften Flüchtlingseinrichtung an der Tilbecker Straße wird im Jahr 2017 fertiggestellt und zeitgleich mit den Neubau des Feuerwehrgerätehauses (2016/17) errichtet.“ Dies sei, so Stähler, jetzt, nach dem sich die neue rot-rot-grüne Mehrheit für den Standort Tilbecker Straße entschieden habe, der einzig gangbare Weg, von einer Dauereinrichtung an der Pienersallee wegzukommen. Die Roxeler CDU habe intensive Gespräche mit Nachbarn an der Pienersallee geführt. Dabei sei deutlich geworden, dass niemand etwas gegen die dringend benötigten Flüchtlingsunterkünfte einzuwenden habe. „hier geht es vor allem darum, Menschen in äußerster Not zu helfen, die Haus, Hab und Gut verloren haben und aus höchster Lebensgefahr ihr Land verlassen haben“ so Roxels CDU-Vorsitzender Christoph Brands.

Einwände der Nachbarn hätten sich vor allem deshalb ergeben, da man angesichts des seit gut 15 Jahren verwaisten Neumann-Grundstücks eine weitere Verzögerung bei der Entwicklung des Geländes befürchtet habe. Mit einem zeitlich befristeten Provisorium könnten die Nachbarn gut leben. Deswegen richteten sie jetzt erneut die Forderung an die Verwaltung, für das „Neumann-Gelände“ an der Pienersallee 58 ein Entwicklungskonzept für „Gewerbe und Wohnen“ zu entwickeln, das nahtlos an die Aufgabe der Pavillons für die Flüchtlinge im Jahr 2017 umgesetzt werden kann. Dieser Forderung schloss sich die CDU Roxel an und will daher ihren Antrag aus Mitte 2012 („Gesamtplanung für die untere Pienersallee“) erneut in die Gremien einbringen.

aktualisiert von Christoph Brands, 25.11.2014, 08:50 Uhr